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Wissenschaftlicher Name (Latein):

Laburnum anagyroides


Heimat:

Süd- und Südosteuropa; in Mitteleuropa als Zierstrauch


Geschichte:

Insbesondere in den Sommermonaten geistern immer wieder Geschichten über eine angeblich berauschende Wirkung des Goldregens durch die Medien. Insbesondere bei Kindern kommt es wegen der süßlich schmeckenden Früchte häufig zu Vergiftungserscheinungen.


Aussehen:

Sommergrüner, bis 6m hoher Strauch oder Baum; kleeähnliche Blätter; goldgelbe Blüten in hängenden Trauben; Blütezeit: Mai-Juni, Früchte: Juli-Winter


Nebenwirkungen:

Die Wirkung gleicht den Symptomen einer Nikotinvergiftung: Brennen im Mund- und Rachenraum, erhöhter Speichelfluss, Durst, Übelkeit, Würgen, blutiges Erbrechen, Schweißausbrüche, Schwindel, Delirium


Suchtpotential:

gering


Safer Use:

Vom Konsum wird dringend abgeraten!


Erste Hilfe:

SOFORT Erbrechen auslösen, Kohle-Pulvis-Gabe, Natriumsulfat, viel warmen Tee oder Himbeersaft trinken lassen.
Stationär: Magenspülung; ggf. Diazepam, Intubation und Sauerstoffbeatmung.


Beschaffungsquellen:

Gärten


Legalität:

legal


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