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Wissenschaftlicher Name (Latein):

Atropa Belladonna


Heimat:

Eurasien, Bergwälder, Wegränder, Schuttstellen, in vernachlässigten Gärten bei Versamung durch Vögel - generell eher auf kargen Böden. In Norddeutschland selten, Zucht in Garten und auf Balkon möglich.


Geschichte:

Der Name "belladonna" = schöne Frau" erscheint bereits in Kräuterbüchern des 16. Jahrhunderts und geht wohl darauf zurück, dass der in die Augen getröpfelte Saft die Pupillen vergrößert. Früher haben sich - vor allem italienische - Frauen Tollkirschensaft in die Augen geträufelt um dem aktuellen Schönheitsbild zu entsprechen. Medzinisch wird der Wirkstoff Atropin heute noch in der Augenheilkunde zur Pupillenerweiterung eingesetzt.


Aussehen:

0,5 bis 1,5 m hohe Staude, an der Basis mit zunehmender Größe zuweilen holzig, mit verzweigten, drüsenhaarigen Stängeln.
Die Blätter wachsen wechselständig, sind bis 10 cm lang, ungeteilt, lanzettlich, mit glattem Rand.
Die Blüten erscheinen an 2 cm langen Stielen, sind glockenförmig, braunviolett, bis zu 4 cm lang.
Die Frucht ist eine saftige, blauschwarze, glänzende Beere (kirschenähnlich), die von einem 5-zipfligen Kelch umgeben ist.
Blütezeit: Juni-September; Fruchtzeit Juli-Oktober.

Wirkung:

Innerhalb einer Viertelstunde stellen sich die ersten Vergiftungserscheinungen ein: psychomotorische Unruhe, allgemeine Erregung, Rededrank, Euphorie, Bewegungsdrang, ggf. Weinkrämpfe und andere Wirkungen


Nebenwirkungen:

Bei Erwachsenen können 10-20 Früchte, bei Kindern 3-5 Früchte tödlich wirken.

Neben den oben beschriebenen, ggf. unerwünschten Wirkungen, sind neben vielen weiteren möglich: Blutdrucksteigerung, Herzklopfen, Aufhebung des Seh- und Sprachvermögens, trockene und heiße Haut, Durst, Krämpfe, Bewusstlosigkeit, Atemlähmung, Herzstillstand, Tod.


Wechselwirkungen:

Nachtschattengewäche sollten niemals mit anderen Substanzen zusammen konsumiert werden.


Suchtpotential:

eher gering


Anwendung:

Rauchen der Blätter oder orale Aufnahme der Früchte/Samen.


Erste Hilfe:

Erbrechen auslösen, Kohle-Pulvis-Gabe, Natriumsulfat - bei ersten Anzeichen einer Überdosierung sofort Arzt konsultieren!
Stationär: Magenspülung, Plasmaexpander, ggf. Intubation und Sauerstoffbeatmung


Beschaffungsquellen:

Natur, Samen auch über Versandhandel


Legalität:

legal


 


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